Institut für Sozialanthropologie

Mitarbeitende

 

Sonja Moghaddari ist Sozialanthropologin und seit September 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Rückkehr Fonds des SNF mit dem Projekt "Engaging Inequalities: Spirituality within pro-refugee protest in the Italian and German radical left". In ihrer Zeit am Institut schliesst sie ihr im Jahr 2017 begonnenes vergleichendes Postdoc Forschungsprojekt zu Diversität in Flüchtlingsrechtsbewegungen in Deutschland und Italien ab. In diesem Rahmen beschäftigt sie sich durch affektive Herangehensweisen, mit den Konzepten von Solidarität, Teleologien und Zeitwahrnehmungen, aber auch mit epistemologischen Fragen und Forschungsethik.

In ihrer Dissertation am Genfer Graduate Institute of International and Development Studies, abgeschlossen 2016, zeigt sie ethnografisch was Machtbeziehungen zwischen iranischen Deutschen über lokale und transnationale, historisch verwurzelte Ungleichheiten aussagen, trägt somit zur Erforschung der iranischen Migration in Europa bei und denkt mithilfe der Bourdieusischen Feldtheorie anthropologische Werttheorien transnational weiter.

Forschungsthemen

  • Iran und iranische Diaspora
  • (transnationaler) Protest und Kritik
  • Postkolonialismus
  • Rassismus und Inclusion
  • Migration in Deutschland und Italien
  • Solidarität
  • Zeitwahrnehmungen und Ethnologie der Zukunft
  • Linke Bewegungsforschung

 

Aktuelles Forschungsprojekt

Engaging Inequalities: Spirituality within pro-refugee protest in the Italian and German radical left