Yara Küng doktoriert im Projekt Cultures of Speculation am Institut für Sozialanthropologie und untersucht dabei ausgehend von den Schweizer Alpen, wie Saisonarbeit, Migration, Digitalisierung, Flexibilisierung und Klimawandel zusammenhängen.
Yara Küng hat einen Masterabschluss in Anthropologie des Transnationalismus und des Staates sowie in Gender Studies der Universität Bern (summa cum laude) und ist spezialisiert auf wirtschaftsanthropologische Fragen. Besonders interessiert sich Yara für die Themen Arbeit, Migration, Gender, Neoliberalismus, karzerale Politik und Widerstand. Als feministisch und postkolonial forschende Person interessiert sich Yara auch für Fragen der Wissensproduktion sowie für Politiken des Körpers und der Emotionen.
Vor Beginn der Dissertation forschte Yara als Mitarbeiter:in der Prison Research Group am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Bern zu Suizidprävention in Genfer Gefängnissen. Ausserdem war Yara Mitglied des Projektes Children's Understandings of Well-Being – Global and Local Contexts, das am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich durchgeführt wird. Nicht zuletzt hat Yara mehrere ethnografische Filmprojekte umgesetzt und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Gestaltung und Begleitung kollektiver Prozesse.
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